So präsent und doch längst nutzlos sind viele veraltete Glaubenssätze, die sich in unserer Kindheit in unser Unterbewusstsein gebrannt haben.
Wie der Name bereits sagt, liegt das größte Problem darin, dass wir uns eben nicht bewusst sind, was genau wir da als Programm abgespeichert haben. In den ersten sieben Lebensjahren nehmen Kinder ihre Umwelt wie ein Schwamm auf. Aus den Reaktionen der Eltern und dem uns Vorgelebten haben wir unsere Schlüsse darüber gezogen, wie sicher diese Welt ist, wofür wir belohnt werden und was wir besser unterlassen.
War es als Kind gefährlich, deine Meinung laut auszusprechen, tust du dich möglicherweise heute noch schwer damit. Hast du dich in schwierigen Situationen oft allein gelassen gefühlt oder wurdest belächelt, wenn du um Hilfe batest, wird dich das auch heute noch hemmen, andere um Unterstützung zu bitten.
Grundsätzlich ist der Effizienztrieb unseres Unterbewusstseins, gewohnte Pfade zu nutzen, um Energie zu sparen, im Alltag sehr nützlich. Problematisch wird es erst, wenn diese angelegten Pfade, die einst Schutzbrücken waren, zu Hindernissen werden.
Eine Führungskraft, die Konflikte vermeidet, wird ebenso an ihre Grenzen kommen wie eine Mutter mit kleinen Kindern, die es sich nicht erlaubt, um Hilfe zu bitten, oder für die sich Selbstfürsorge egoistisch anfühlt.
Sich dieser Blockaden bewusst zu werden, ist ein erster wichtiger Schritt. Häufig stellen wir jedoch fest, dass es damit nicht getan ist und sich das Unterbewusstsein gar nicht so leicht davon überzeugen lässt, gewohnte Pfade zu verlassen und neues Terrain zu betreten. Insbesondere dann nicht, wenn sich dahinter sogenannte Sekundärnutzen (Secondary Benefits) verbergen; wenn also die Angst, etwas zu verlieren, größer ist als der empfundene Vorteil.
Ein Beispiel: Der Manager, der Konflikten aus dem Weg geht, mag sich zwar bewusst sein, dass sein Verhalten Kosten verursacht. Er erkennt, dass er dadurch Mehrarbeit hat, Projekte ins Stocken geraten oder er gute Mitarbeiter verliert, weil er Störenfrieden nicht die Stirn bietet. Wenn er den Konflikt jedoch unbewusst als existentielle Gefahr einstuft (weil er fürchtet, seinen Job zu verlieren, was im Urinstinkt als lebensbedrohlich abgespeichert ist), wird es ihm ohne tiefergehende Methoden voraussichtlich nicht gelingen, diesen Glaubenssatz allein umzuschreiben.
Vor drei Jahren habe ich PSYCH-K® entdeckt und damit die wunderbare Welt des Unterbewusstseins. Aus persönlichen Erfahrungen und der Zusammenarbeit mit Kunden weiß ich, dass es durchaus möglich ist, die alten, verkrusteten Muster in wirksame, unterstützende Pfade umzuwandeln. Und es braucht dafür keine jahrelange Disziplin – auch wenn die nachhaltige Wirksamkeit natürlich durch die im Alltag folgenden Handlungen verstärkt wird.
PSYCH-K® ermöglicht eine direkte Kommunikation mit unserem Unterbewusstsein. Über Muskeltests können Fragen zu abgespeicherten Glaubensmustern tiefergehend beantwortet werden und diese nachhaltig verändert werden. Nicht selten sind wir selbst überrascht, was sich da an „Karteileichen“ angesammelt hat und es ist beeindruckend zu sehen, mit wieviel Leichtigkeit wir anschließend Themen angehen können, die uns jahrelang den Weg verbauten.
Ich habe alle Module der Ausbildung zum PSYCH-K® Facilitator durchlaufen und bin auch für den Bereich Health & Wellbeing zertifiziert, was mir ermöglicht, gemeinsam mit meinen Kunden die Botschaft von körperlichen Symptomen zu erkunden. Wenn wir lernen, Ängste oder Krankheiten als Messenger zu begreifen, können wir langfristig eine gesunde Balance fürs Leben finden. So wird ein vermeintliches Hindernis wieder zur Brücke!
